Notizen zur Episode KW 21 (Do) Megashots und Miami (Hörererektionen)

UND WIEDER EIN IRRES BILD:

Yvonne Fischer aus Miami:

Ich nehme mir jeden Morgen ein kleines bisschen Zeit, um dankbar zu sein. Mein Büro befindet sich im 22. Stock mit Blick auf den Hafen von Miami. Wenn ich morgens also ins Büro komme meist zwischen 6.30 Uhr und 7 Uhr, habe ich das Glück, den Sonnenaufgang mit ansehen zu können.

Der ASC

Liebling Sanny Spear hat den American Song Contest verfolgt:

Aus dem Finale fand ich Ni/Co mit „The Difference“ https://youtu.be/ZFf6Hsym5z8 super schön. Riker Lynchs „Feel the love“ https://youtu.be/nEArBu1NZEo klingt für mich nach Sommerhit, bei dem ich direkt gute Laune bekomme. Ich würde auch dazu tanzen, wenn ich es könnte… Bei seinem Auftritt im Finale holte er seine Frau (im gelben Kleid) am Ende mit auf die Bühne und tanzte mit ihr.

Gewonnen hat AleXa aus Oklahoma mit ihrem K-Pop Song „Wonderland“: https://youtu.be/zQAx89D4e8s

Peggy und der Cocktail für die Kanzlerin.

Hier ist Peggys Blog Eintrag:

https://gawlicksgedanke.com/der-cocktail-fuer-die-kanzlerin/

MATTHIAS KRÖNER (Liebling-Poet-in-residence) GEDICHT

unser launiges Gespräch über den „idealen Bahnhof“ hat mich zu einem 
Gedicht angeregt.

Der ideale Bahnhof
Der ideale Bahnhof hat zwei Gleise.
Eines, auf dem die Züge einrollen,
und eines, auf dem sie weiterfahren.
Der ideale Bahnhof hat eine Buchhandlung.
Dort werden Reclambände verkauft.
Beim Verlassen der idealen Bahnhofsbuchhandlung
bekommt man ein Gedicht geschenkt.
Auf den Bahnsteigen laufen Hühner herum.
Manchmal verirren sie sich auf die Gleise.
Dann werden die Wartezeiten noch länger.
Es existiert kein gelbes Strafgefangenenquadrat für Raucher.
Wer rauchen will, passt auf, dass er niemand stört.
Pflanzen wuchern um das Gebäude,
das ohne Werbung und Fast Food auskommt.
Auf dem Vorplatz werden spontane Konzerte gegeben.
Ums Eck liegt ein kleiner See.
Dort findet jeder zu sich.
Autos dürfen in einem Umkreis von fünf Kilometern nicht fahren. Höchstens Taxis,
doch sie haben es aufgegeben,
weil niemand den Bahnhof verlassen mag.
Es soll Menschen geben,
die sich extra schlechte Verbindungen suchen, und Strecken,
die mit ewigen Wartezeiten gesegnet sind,
um möglichst lange
dort zu verweilen, auf dem idealen Bahnhof am See.
Man sagt, viele Liebesgeschichten nahmen hier ihren Anfang.

Copyright: Matthias Kröner, www.fair-gefischt.de

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